Quelle: http://archiv.sievershausen.de/
Ambulanter Hospizdienst über hohe Spende erfreut Drucken
Geschrieben von: Herbert Baller   
Mittwoch, den 08. Januar 2014 um 20:00 Uhr
Sievershausen ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Der erste Sievershäuser Weihnachtsmarkt am 1. Advent überraschte und erfreute die Organisatoren mit der  außerordentlich hohen Spendenbereitschaft der Besucher.
Anlässlich einer Nachbereitung und erster Überlegungen für den kommenden Weihnachtsmarkt überreichte Kirchenvorstandsvorsitzender Reinhard Kühn die Hälfte der Einnahmen von 1563,97 Euro an den Ambulanten Hospizdienst. Empfangen hat den Scheck Frau Manuela Fenske-Mouanga, eine der zwei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen dieser Organisation. Zugegen war auch die Sievershäuserin Luzie Dominik, die seit einem Jahr der Organisation ehrenamtlich angehört. Seit dem plötzlichen Tod ihres Mannes hegte Frau Dominik den Wunsch, sich hier zu engagieren.
Die gesamte Organisation des hiesigen Raumes umfasst den Kirchenkreis Burgdorf, als auch Uetze und Sehnde.
Es handelt sich um eine religionsübergreifende Institution, an die sich jeder wenden kann. Die Hospizarbeit ist kostenlos. Trotzdem fallen Fahrtkosten sowie Sachauslagen an, die von solchen Spenden finanziert werden.
Pflegedienste sowie Ärzte und auch Privatpersonen geben Hinweise auf die Existenz des Ambulanten Hospizdienstes, der bei Hausbesuchen mit den Menschen und ihren Familien ins Gespräch kommt. Neben medizinischer und pflegerischer Beratung sei es wichtig, einen festen Ansprechpartner zu haben, so die Leiterin Fenske-Mouanga. Zur Zeit würden 35 Personen ehrenamtlich einsetzbar sein, davon fünf Männer.
Wer sich berufen fühlt, eine solche Aufgabe zu übernehmen, muss eine intensive einjährige Ausbildung mit diversen Bausteinen absolvieren. Darüber hinaus finden einmal monatlich Zusammenkünfte statt, in denen die Probleme angesprochen und verarbeitet werden. Trotz der im Hintergrund existierenden Krankheiten wie Krebs oder Demenz sei man in den Gesprächen nicht nur traurig, es würde auch viel gelacht.
Die zweite Hälfte der Spende wird für die Renovierung der Kirche eingesetzt, so Reinhard Kühn.


Foto: Kirchenvorstandsvorsitzender Reinhard Kühn überreicht einen Scheck
an Manuela Fenske-Mouanga