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Home Info Kirchengemeinde Sievershausen Kirchengemeindeversammlung
Kirchengemeindeversammlung Drucken
Geschrieben von: Herbert Baller   
Freitag, den 25. Juli 2014 um 22:00 Uhr
Sievershausen ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Zu der diesjährigen Gemeindeversammlung der ev.-luth. Kirchengemeinde begrüßte Vorsitzender Reinhard Kühn 25 Gemeindemitglieder und Gäste.
Nach einer kurzen Einführung und einem Gebet von Jörg Zink stieg Kühn gleich in das Aufgabengebiet ein. „Wo stehen wir und wo wollen wir hin“? waren seine zentralen Fragen.
Die Kirchengemeinde Sievershausen hat zur Zeit 1319 Mitglieder, das sind 451 weniger als noch vor acht Jahren. Pro Mitglied gibt es einen jährlichen  Zuschuss von 2,25 €. Sie ist damit die drittkleinste im Kirchenkreis und leidet jetzt stark an den Errungenschaften der Vergangenheit mit relativ großem Grundbesitz. Dieser rührt noch daher, dass Sievershausen Sitz einer Superintendentur war und über 30 Gemeinden beaufsichtigte.
Zum Thema Kirchenasyl führte Pastor Thorsten Leißer aus, dass einem jungen Türken Asyl gewährte wurde, ohne es groß zu publizieren. Nach dieser Zeit hatte sich einiges positiv geregelt, so dass dem jungen Mann eine Aufenthaltsgenehmigung ausgehändigt werden konnte. Alles sei mit den oberen Instanzen abgestimmt worden, so Leißer.
Die angefallenen Kosten wurden durch private Spenden gedeckt.
Über den neu aufgelegten „Orgeltaler“ wurden innerhalb kurzer Zeit über die Hälfte der benötigten 8000 Euro gespendet, so dass Kühn zuversichtlich ist, dass auch der Rest finanzierbar ist. Diese Summe war kurzfristig fällig, um eine Orgel aus einer zwischenzeitlich entwidmeten Kirche in Hannover erwerben zu können. Für die Orgelrestaurierung sind weitere Mittel erforderlich, die man in 2015 von Sponsoren erbitten möchte, um sie dann Ende 2015 zur Weihnachtszeit einweihen zu können.
Auf dem Friedhof ist ein neues Urnenfeld mit drei Stelen geplant. Das ergibt Platz für 21 Urnengräber pro Stele. Bei voller Nutzung und durchschnittlich 20 Todesfällen pro Jahr, wäre für drei Jahre Platz geschaffen. Der Aufwand beträgt 8000 Euro, finanziert aus einem eigenen Finanztopf.
Im Diakoniebereich habe es einen Generationenwechsel gegeben, so Vorstandsmitglied Hannelore Häselbarth. Für die laufende Betreuung bedürftiger Menschen würden zur Zeit acht Kräfte benötigt. Jetzt stehen nur vier zum Einsatz, die die anfallenden Aufgaben nicht bewältigen können.
Die Innenrenovierung im Altarvorraum sei fast abgeschlossen, so Vorstandsmitglied Otto Dempwolff. Nun begännen im Herbst die Außenarbeiten, die wesentlich umfangreicher und kostenintensiver seien. Nach Sanierung der Dachunterfläche käme das Dach an die Reihe, am Turm müssen Reparaturen durchgeführt und dann alles neu gestrichen werden. Die Kosten bewegten sich im sechsstelligen Bereich und sollen in 2015 realisiert werden. Die Finanzierung erfolge auch mit Landes- und Kirchenkreismitteln. Der gewaltige Hagel am 27.7.13 hatte am Kirchendach enorme Schäden hinterlassen, so Dempwolff.
Die Besetzung der Bürgerkanzel am  1. Advent ist noch frei. Bewerber mögen sich bitte melden.
Am 21. September wird die Gemeinde in den Kreis der Nagelkreuzgemeinschaft aufgenommen. Ein Festgottesdienst mit Pastorin Hanna Dallmeier, Landesbischof Ralf Meister, Sup. i. R. Gisela Fähndrich und Dean John Witcombe, Coventry, beginnt um 18 Uhr.
Am Beschluss des Kirchenvorstandes, die Grabstelle von Sup. i.R. Felix Rahn an seinem jetzigen Platz zu belassen, gab es keine Mehrheit. Über die künftige Verwendung des Steines soll am 29.9. diskutiert werden. Dieser Tagesordnungspunkt hatte bereit am 12.Juni zu einer unterschiedlichen Handhabung mit dem Arbeitskreis Ortsgeschichte geführt. Weitere Themen wurden unmittelbar geklärt.

Fotos:
Der aus sechs Personen bestehende Vorstand: v.l.: Otto Dempwolff, Petra Drescher, Reinhard Kühn, Hannelore Häselbarth, Dr. Henning Menzel und Thom Christian Uland begrüßten 25 Besucher.


Schäden an der Kirche, äußerlich, sind unverkennbar.





 
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