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Home Neuigkeiten Ortsrat Sievershausen Wo steht Sievershausen 2030?
Wo steht Sievershausen 2030? Drucken
Geschrieben von: Herbert Baller   
Freitag, den 01. Juni 2012 um 22:00 Uhr

Sievershausen ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Diese und andere Fragen im Zusammenhang mit der demografischen Entwicklung des Ortes versuchte Holger Klinkert vom Planungsamt der Stadt Lehrte unter einem Tagesordnungspunkt in der Ortsratssitzung den Mitgliedern sowie den drei Zuhörern näher zu bringen.
Es war ein erster Demografiebericht der Stadt. Die in Deutschland und damit in jedem Ort stattfindende Veränderung der Bevölkerungsstruktur ist sehr tiefgreifend und neu in ihrer Ausprägung. Hier interessierte aber die Entwicklung des Dorfes.
Aus dem 200 umfassenden Bericht war zu entnehmen, dass die Bevölkerung der Stadt bis 2020 um 4 bis 6 und bis 2030 um 13,4 Prozent  abnehmen wird. Während es bei Kindern und Jugendlichen -18 bzw. -24 Prozent sind wird der Anteil der über 60jährigen auf 37 Prozent bis 2030 wachsen.
In der Infrastrukturanalyse für Sievershausen wurde registriert, dass eine Grundschule - mit sinkenden Schülerzahlen -  vorhanden ist, eine Hortbetreuung in Kürze möglich sein wird, eine gute Kita- und Krippenplatzsituation besteht und die Nahversorgung gesichert ist. Darüber hinaus besteht in den verschiedenen Vereinen ein gutes bürgerschaftliches Engagement, ein ambulanter Pflegedienst, nicht aber eine Senioreneinrichtung.
Analysiert wurde weiter das hohe Durchschnittsalter,dabei ein hoher Anteil der 45 – 64 jährigen und die vielen SeniorInnen zwischen 65 bis 79 Jahren. Des weiteren die geringe Geburtenrate und die relativ vielen Seniorenpaarhaushalte beziehungsweise Seniorenhaushalte. Auffällig sind auch die vielen männlichen Alleinerziehenden.

Klinkert erläuterte, dass es erst einmal wichtig war, für diesen Demografiebericht eine einheitliche Grundlage zu erarbeiten. Eine Basis, auf der man mit anderen Kommunen Vergleiche anstellen kann. „Dabei haben wir einiges an Lehrgeld gezahlt“, so Amtsleiter Christian Bollwein. Auf diesen ersten Bericht werden aber weitere aufbauen. Eine Infrastrukturanalye ist noch detaillierter zu erarbeiten.

Im Rahmen dieses unabwendbaren strategischen Wandels sind regionale Kooperationen anzustreben, um die Mobilität auch für Ältere zu sicheren, mindestens die medizinischen Strukturen zu erhalten und das bürgerschaftliche Engagement zu fördern.
„Um nicht auf den Weg der Greisenrepublik zu gelangen“, sind heute bereits viele Überlegungen anzustellen. Wenn die Familiengröße abnimmt, was macht man mit den leer stehenden Häusern? Wie kann man dem wachsenden Bedarf nach kleinen Wohnungen nachkommen?
Wie geht man bei Verkleinerung der Haushalte mit der wachsenden Vereinsamung der Menschen um?
Eine Vielzahl von Fragen sind zu bedenken, um nicht überrascht zu werden. Der Wandel findet überall statt, aber unterschiedlich in den Gemeinden.

Diese für die Zukunft wichtigen Fragen hätten wesentlich mehr Einwohner interessieren müssen. Es leben ja nicht nur alte Menschen hier. Aber auch bei diesen ist es wichtig, ihre Potentiale zu nutzen und für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik zu sorgen. Weitere Stichworte wie Familien- und Kinderfreundlichkeit zu steigern und Wohnangebote für diese zu schaffen sind von allen im Ort lebenden zu bedenken. Eine Identifizierung der Einwohner mit ihrem Ort, mit ihrer Kommune, ist ein weiterer Gedanke, eine lebendige Gemeinschaft zu schaffen bzw. zu erhalten.

Foto: Eine interessante Ausarbeitung, die dem Leser aufschlussreiche Informationen gibt.



 
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